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Mario
Mainz, Rheinhessen, Germany
MARATHONläufer aus Leidenschaft - garantiert TALENTFREI!
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Freitag, 16. Oktober 2009

Umzug

Neue Saison, vielleicht neues Glück, sicher aber an einem neuen Platz:

http://www.marathonmario.de/

Dienstag, 13. Oktober 2009

Marathon "Rund um den Baldeneysee"

Bereits 2 Stunden vor dem Start parkte ich mein Auto in der Nähe des Starts am schönen Baldeneysee. Im Hotel gab es bereits zu einer läuferfreundlichen Zeit um 6.30 Uhr Frühstück und so konnte ich zeitig genug Richtung See aufbrechen. Ich war nervöser als sonst, denn vom Ausgang dieses Marathons würde abhängen, ob ich nach dem alles andere als optimalen Jahr 2009 noch mit einem guten Gefühl in die Regenerationsphase gehen würde. Bereits auf dem Weg herunter zum Zielbereich, wo ich unter anderem auf Meister Greif, Robert und ‚2:39‘ warten wollte, spürte ich, dass die körperlichen Probleme des Vortages trotz aller Bemühungen nicht verschwunden waren. Eher das Gegenteil war der Fall. Glücklicherweise traf Peter relativ zeitig ein und wischte meine Zweifel zunächst einmal in seiner bekannt "feinfühligen Art" vom Tisch. Die Schmerzen wurde dadurch nicht geringer, aber die Hoffnung, dass sie im Rennen verschwinden könnten, etwas größer. Kurz vorher hatte ich schon Gelegenheit mit Andreas Menz, der die Moderation des Marathons übernommen hatte, ein paar Worte zu wechseln. Nachdem die Truppe endlich eingetroffen war, vergingen die Minuten bis zum Start wie im Fluge. Auch noch im Startbereich traf ich an jeder Ecke auf irgendein bekanntes und gut gelauntes Gesicht. Schon seltsam, da fährt man 240km nach Essen und fühlt sich dort wohler und heimischer als in Mainz beim Gutenberg-Marathon. Eine Erkenntnis, die ich bei der anstehenden Planung fürs nächste Jahr vielleicht berücksichtigen sollte.
Der Start lief perfekt ab. Aus der zweiten Reihe heraus konnte man sofort frei laufen und sein Tempo finden. Mein Erstziel hatte ich spätestens nach Ankunft vor Ort auf realistische sub 2:45 festgelegt. Zwar gaben die Trainingswerte zuletzt mehr her. Doch die fehlende Wettkampfpraxis – keinen einzigen Halbmarathon im Jahr 2009 und eine 36:50 als Bestzeit auf 10km – sprachen eine andere Sprache. Bei km 1 stand dann Peter und rief mir eine 3:50 zu. Einen Tick zu schnell, aber das sollte sich schnell ändern. Relativ gleichmäßig gingen die ersten 5km in etwa 19:30 weg und bei km 10 zeigte die Uhr eine niedrige 39. Ich hatte mich inzwischen mit drei anderen Läufern zu einer kleinen Gruppe zusammen gefunden, die bis kurz nach der Halbmarathonmarke halten sollte. Die erreichten wir in 1:22:09, also etwas zu früh für einen ganz gleichmäßigen Lauf. Peter tauchte auf seinem Rad immer mal wieder neben uns auf und machte mir Mut. Eine weitere Radbegleiterin pendelte zwischen unserer Gruppe und weiteren Läufern und motivierte uns alle gleichermaßen, was zur angenehmen Stimmung der Veranstaltung passte. Aus dem Bauch heraus erhöhte ich nun das Tempo etwas und sprengte damit auch die Gruppe. Doch so sehr die Beine laufen wollten, mein Magen reagierte just in dieser Phase zum ersten Mal etwas nervös auf ein zugeführtes Getränk. Dies sollte sich noch zweimal auf den nächsten 10km wiederholen. Einmal war ich in Gedanken schon in einem der am Wegesrand reichlich vorhandenen Büsche, hielt aber durch - ein deutliches Signal, dass der in Mainz völlig fehlende Biss an diesem Tag vorhanden war. Erst als ich zur erfreulicherweise angebotenen Cola griff, ging es besser. Die 30km-Marke erreichte ich dennoch – jetzt allein laufend – in knapp unter 1:57, also noch im Plan. Inzwischen hatte ich sogar schon mehrere Positionen gut gemacht. Nach der Hälfte etwa auch Rang 40 liegend arbeitete ich mich schrittweise nach vorn, am Ende auf Platz 28, nachdem ich selbst noch von zwei Läufern passiert worden war. In der Phase verlor ich auch die fast schon sicher geglaubte 2:44er-Zeit aus den Augen. Einige Sekunden gingen flöten, als sich der Magen-Darm-Bereich meldete, einige ganz entscheidende dann kurz vor km 40. In einer kleinen Kurve trat ich mit dem linken Bein etwas ungeschickt auf und das Knie gab nach. Nichts wildes, aber doch genug, um den ersten Kilometer des Rennens wirklich deutlich über 4 Minuten zu laufen. Noch gab ich nicht auf und kämpfte mich an einen weiteren Läufer heran, der mit Radbegleitung unterwegs war. Der Begleiter gelang es dann, seinen Athleten nochmals zu motivieren, sodass der nochmals kontern konnte. Dem hatte ich dann nichts mehr entgegen zu setzen. Der letzte Kilometer direkt am See gegen den auffrischenden Wind nahm wir dann etwas die Moral und schnell waren weitere Sekunden verloren. Insgesamt 41 zu viel, um die 2:45 zu unterbieten.
Der Zieleinlauf war dann aber nur noch Freude pur. Andreas, der die 24 Stunden zuvor begonnene Vorgeschichte kannte, bereitete mir wie allen anderen vor und nach mir einen überaus freundlichen Empfang, wie ich ihn schon länger nicht mehr erleben durfte. So nahm ein überaus holpriges Jahr 2009 ein doch versöhnliches Ende. Im dritten ‚Versuch‘ klappte es endlich einmal mit einem Start in Essen und es war sicher nicht mein letzter Besuch am See. Dazu hat es mir einfach zu gut gefallen. Leider musste ich sofort nach dem Zieleinlauf die Heimreise antreten, weil mein Sohn seinen 7. Geburtstag feierte. Und ich hatte nun einmal versprochen, spätestens um 16 Uhr wieder zu Hause zu sein......

Sonntag, 11. Oktober 2009

Melde mich zurück!

Hochzufrieden melde ich mich auf der Marathonstrecke zurück. Mit 2:45:40 bin ich in Essen zwar knapp am Erstziel sub 2:45 vorbeigeschrammt, aber das spielte am Ende dann keine so entscheidende Rolle mehr. Viel wichtiger ist es, dass ich das Jahr 2009 für mich persönlich noch mit einem Mararthonrennen abschließen konnte, das den Namen verdient. Bis km35 lag ich auf noch auf Kurs 2:44 hoch - in einem Wettkampf, der nach einem kleinen Missgeschick am Vortag noch Minuten vor dem Start auf der Kippe stand. Über die Gründe werde ich mich an dieser Stelle aber sicher nicht äußern. Die Saison 2009 ist zu Ende und die Weichen für das Jahr 2010 sind gestellt. Mehr zum Lauf demnächst.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Drei Ziele braucht der (Mensch) Marathoni

„Sub 2:40“ lautete in den letzten Jahren stets mein sogenanntes Drittziel. Zuletzt war dies im September 2007 der Fall, als ich in Berlin nach einer Verletzung in der Vorbereitung (für alle, die gerne mal lachen oder sich einfach nur schadensfroh: der Unfall mit dem Kettcar!) ein ganz schlechten Tag erwischte und mich mehr oder weniger mit dem letzten Tropfen Sprit im Tank gerade noch unter dieser Marke ins Ziel rettete. Aktuell bin ich noch nicht wieder in der Lage, diese Zeit ernsthaft als Hauptziel anzusehen. Also fange ich lieber „hinten“ an. Drittziel für Sonntag sollte eine Zeit unter 2:50 sein. Das ist knapp über 4er-Schnitt und den hatte ich zuletzt bei den Tempodauerläufen doch schon wieder im Griff. Zweitziel wäre dann entsprechend knapp unter diesem Schnitt, also eine 2:48. Beim Hauptziel bin ich mir noch nicht ganz sicher. Der letzte 15er lag bei 58:30, also 2:44 im Marathon. Das ist aber schon ein paar Wochen her und ich habe danach ja noch ganz ordentlich trainiert. Nach den Erfahrungen von Mainz kann ich die Latte aber vermutlich nicht allzu hoch hängen.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Dalli, Dalli...

Sonntag, 4. Oktober 2009

Mentaler Herbst

Ein bisserl was von Herbststimmung erreichte am Wochenende auch Rheinhessen. Am Freitagabend fror ich mir auf dem Sportplatz im Wind fast die Nase ab und gestern blies der Wind erstmals wieder so richtig über die Felder. Der Regen blieb noch aus, aber der soll ja Montag nachgereicht werden. Zum Laufen sind die Bedingungen eigentlich fast ideal nach den vielen warmen Wochen. Dennoch befinde ich mich im Motivationskeller. Nach den fast 2 Stunden, die ich mit den Kids zum Wochenabschluss noch auf dem Platz verbrachte, ging am Abend dann gar nicht mehr. Eigentlich hätte ich direkt ins Bett gehen können, so kaputt fühlte ich mich. Dem 'Zwischenhoch' am Samstagnachmittag folgte schnell wieder die Ernüchterung. Von Motivation und Körperspannung keine Spur. So sehr die letzten Wochen Spaß gemacht haben mit den nach und nach besser werdenden Trainingsergebnissen, so schwer fällt es unverändert, aus dieser Vorleistung ein 'lohnendes' Ziel zu konstruieren. Schon zu den 'normalen' Leistungen und Zeitzielen der letzten Jahre ist der Abstand unverändert groß und noch größer zu den Zeiten, die ich nach Conil 2008 und dem Training dort im Auge hatte. Vielleicht ist es aber auch nur die (nachvollziehbare?) Befürchtung, das Rennen könnte wieder völlig in die Hose gehen...?! Aber schon die Frage, ab welcher Endzeit das denn der Fall wäre, kann ich gar nicht beantworten.....

Freitag, 2. Oktober 2009

6x1000m

Ein Blick auf das Training der letzten beiden Wochen hatte genügt, um mich für die schnellere Variante des letztes harten Trainings zu entscheiden. Inklusive Endbeschleunigung beim 35er wurden in der Vorwoche 36km im und ums das Renntempo heraum absolviert. Und in der Woche zuvor war nach dem 15er am Montag und der Grippeimpfung danach zunächst für ein paar Tage gar nichts möglich. Daher waren die 6x1 fast schon zwingend. Die erste Wiederholung war dann auch alles andere als leicht und ging gerade einmal in 3:30 weg. Anschließend rollte es dann viel besser, wobei ich ab und an auch mal mit dem Tempo spielte und z.B. nur die letzten 200-300m richtig drückte. Dennoch spürte ich die Einheit auch heute Morgen noch auf dem Weg zur Arbeit.